März 2013: Listomania: Deutsche Bahn

Machen wir uns mal nichts vor, die Deutsche Bahn hat es dieser Tage nicht leicht. Da wurde gerade erst über die Zukunft von Stuttgart 21 entschieden – und das ist dann nicht mal das einzige Kostendesaster, das den Konzern erreicht.

Das Verwaltungsgericht Köln hat nämlich auch noch entschieden, dass die Bahn uns besser über Verspätungen informieren muss. An 1900 Bahnhöfen und Haltestellen fehlen Anzeigetafeln oder Lautsprecher, die das tun – das wird wieder teuer und das Image ist ja eh schon im Keller.

So kann das nicht weitergehen. Simon Dömer hat sich mal Gedanken zu möglichen PR-Strategien gemacht, die die Bahn rausholen aus den Negativschlagzeilen:

1. Einfach mal jemanden suchen, der noch mehr Ausfälle hat als die Bahn selbst. Promis ziehen immer – wie wäre es also mit … Til Schweiger!

2. Harlem Shake war gestern. Aber gemeinsame Spiel-Aktionen schweißen zusammen – warum nicht einfach back to the roots: Unsere Spiele-Idee für die Bahn: Reise nach Jerusalem mit Zügen. Wer am Bahnhof reinspringt, wenn die Musik ausgeht, der darf mit! Ein Spaß für die ganze Familie – vor allem, wenn Opa es mal wieder nicht geschafft hat.

3. Einfach mal offensiv mit seinen kleinen Makeln umgehen und mit Dauer-Verspätungen werben! Das kommt sympathisch. Am besten rund um die Uhr Spots bei FluxFM schalten – dann beschwert sich wenigstens niemand mehr über die Bundeswehrwerbung…

4. Liebe Bahn, Spott und Hohn sollen nicht länger auf dich niederprasseln, wenn du unsere Idee in die Tat umsetzt. Das beste Ablenkungsmanöver, dass es wohl geben tut: Mario Barth tourt von Bahnsteig zu Bahnsteig durch die Republik und reißt Witze über den BER!

5. Was im Netz funktioniert, das funktioniert auch im ICE: Katzen-Content. Grumpy Cat im Zug nach München. Foto machen, posten dazu der Spruch: Do you like Deutsche Bahn? Und Grumpy Cat so: No! Und alle werden sich ganz köstlich amüsieren.



25.12.2013

6. März 2013

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