Filme der Woche

The Wolf of Wall Street

Leonardo Di Caprio lässt als stinkreicher Anlagebetrüger in den frühen Neunzigern alle Puppen tanzen, grell und ohne einen Funken Moral oder Geschmack. Gordon Gekko würde sich angewidert den Dreiteiler zurechtrücken, man selbst dagegen kann einfach nicht weggucken, bei all dem Trash.

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A Touch of Sin

Und nochmal entfesselter Kapitalismus, diesmal in China: Dieser Film zeigt die räudige Rückseite des neuen Systems dort, in vier verbrecherischen Episoden, in denen geschmiert, geprasst, geprügelt und gemeuchelt wird. Dreckig und intensiv.

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Das radikal Böse

Im Zweiten Weltkrieg erledigten die „Einsatzgruppen“ in der Ukraine die Drecksarbeit, sie erschossen hunderte, tausende Menschen an einem Tag und löschten ganze Dörfer aus. Die Täter waren ganz normale junge deutsche Männer. Dieser Film versucht die psychologischen Mechanismen offen zu legen, die sich zu gedankenlosen Mördern machten – ohne nach einer Entschuldigung zu suchen.

Nicht mein Tag

Moritz Bleibtreu nimmt als Kleingangster den Bankangestellten Axel Stein als Geisel mit auf die Flucht – und wird ihn dann nicht mehr los. Sehr komisch, ziemlich prollig, ziemlich schnell – und als Bonus eine sehr schöne Umsetzung der Wirkung verschiedener Drogen in Kamerafahrten durch das nächtliche Amsterdam.

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Nebraska

Ein grummeliger Alter lässt sich hunderte Meilen durch das amerikanische Nichts kutschieren, um einen angeblichen Lotteriegewinn abzuholen. Dabei kommt eine ungeahnte Vergangenheit zutage – und Hauptdarsteller Bruce Dern darf sich über eine Oscar-Nominierung freuen.

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12 Years a Slave

Die Geschichte eines Sklaven wird zum Symbol für das ganze System und zum Oscar-Favoriten. Ganz sicher kein schlechter Film, aber schon ziemlich spielbergig. Dabei hat Regisseur Steve McQueen schon viel wuchtigere, bösere und radikalere Filme gemacht – das hätte man zu diesem Thema auch gern gesehen.

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Crulic

Die Geschichte eines unschuldig in Polen eingesperrten Rumänen, der in den Hungerstreik tritt. Aus einem wahren Vorfall ist ein Animationsfilm geworden.

Über das Meer

In den Siebzigern flüchten zwei Männer aus der DDR, indem sie durch die Ostsee bis in den Westen schwimmen. Diese Dokumentation zeichnet diese Geschichte nach.

Zero Killed

Ein Regisseur ließ hier ganz normale Menschen ihre Mord- und Gewaltfantasien ausleben und half bei der Inszenierung. Erschreckend, was für Abgründe in Leuten verborgen sind.



16.01.2014

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