Filme der Woche

Anchorman – Die Legende kehrt zurück

Eloquent, gut gekleidet und grenzenlos von sich eingenommen – so wurde der Anchorman auf dem Umweg über den DVD-Markt ein Star. Jetzt ist er mit seiner Crew wieder da, um Ende der Siebziger den ersten landesweiten Nachrichtensender zu rocken – und dabei natürlich keinen billigen Gag auszulassen. Gnadenlos albern und genau deshalb großartig.

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Le Passé

Mit „Nader und Simin“ hat Ashgar Farhadi die Berlinale gewonnen, jetzt ist er mit einem neuen Film wieder da. Auch diesmal hängen die Schatten vergangener Taten schlimm über der Gegenwart und diversen Liebesgeschichten, anrührend beobachtet, sanft und diesmal in Frankreich.

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Staudamm

Ein Mann gerät eher zufällig auf die Spur eines Amoklaufs an einer Schule in einem kleinen Dorf. Dezent und leise erzählt, so bekommt die Geschichte Kontur.

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Le Weekend

Ein altes Ehepaar feiert Hochzeitstag in Paris, kabbelt sich, mag sich und weiß nicht so recht, wie es weitergeht. Sehr aparte Tragikomödie.

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Mandela: Der lange Weg

Was macht ein Regisseur, wenn er ein Riesenbudget bekommt, um das Leben einer der größten Ikonen des 20. Jahrhunderts in Szene zu setzen? Genau, er geht kein Risiko ein. Deshalb sieht Mandela als Film sehr gut aus und funktioniert so, wie Biopics eben funktionieren.

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Der Imker

Der alte Mann ist in die Schweiz geflüchtet, weil in Kurdistan der Bürgerkrieg wütet. Eine seiner Töchter ist deswegen tot, sein Sohn wird seit Jahren vermisst. Und trotzdem erleben wir in dieser Doku einen sehr sanften Mann, der zum Wohl seiner Bienen auch eine Nacht im Unwetter in Kauf nimmt.

Parallax Sounds Chicago

Die „Windy City“ war die Heimat des Postrock der Neunziger und hat eine Musikszene mit einer ganz eigenen Vibration. Davon erzählen hier Cracks wie Steve Albini, während sie in allen möglichen Verkehrsmitteln durch die Stadt gleiten und ihr Soundtrack läuft. Stimmungsvoll.

Kill your Darlings

Ein rätselhafter Mord Ende der Vierziger im Umfeld der Jung-Poeten Kerouac, Ginsberg und Co und eine schwule Liebesgeschichte, bei der beide nicht dazu stehen können, was sie empfinden. Die Sache ist wohl wirklich so in etwa passiert, aber es steht ein bisschen zu deutlich „Hey, das werden demnächst die großen Beat-Poeten“ im Raum.

Disconnect

Das Internet ist ein gefährlicher Ort – und Reden in der richtigen Welt ist manchmal ganz hilfreich. Diese Erkenntnisse verkauft dieser Film, indem der drei Episoden zu den gängigen den Themen Cybermobbing, Identitätsklau und Cybersex miteinander verwebt. Die Botschaft ist ganz eindeutig der Star in dieser Geschichte.

47 Ronin

Die Geschichte von den 47 Samurai, die das Lebens ihres Herrn rächen, der einem Komplott zum Opfer fiel, ist ein japanischer Mythos. Aber hier wird eine seelenlose Pampe aus Hexen und Echsenwesen draus, bei der vor allem die Computer die Arbeit gemacht haben. Noch nicht mal die Kampfszenen sind eindrucksvoll.



30.01.2014

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