Hotel Paravent

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Was erwartet ihr von einem guten Hotelzimmer? Bestimmt eine nette Einrichtung, einen Fernseher und eine gemütliche Atmosphäre. Das Hotel Paravent, in der Schönhauser Allee 161a im Prenzelberg ist das genaue Gegenteil davon. Keine Einrichtung, kein richtiges Bett – nix! Der Grund: Das Ganze ist ein Kunstprojekt von Manon Bellet, Tatiana Fernandez und Antonia Low in einer Galerie, die im Juli nachts zum Hotelzimmer wird. Inklusive Schaufenster, durch das man sich beobachten lassen kann. Nur die kleine Toilette ist abgeschottet.

Auch die restliche Einrichtung ist eher spartanisch, Initiatorin Tatiana Fernandez sieht trotzdem Schönheit darin. Die hat sich zwar versteckt, aber es bleibt ja immerhin eine ganze Nacht, um sie zu finden.

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Das Bett hängt zusammengeknüllt und mit einem Seil gesichert unter der Decke – runterholen muss man es sich selbst, aufblasen tut es sich von allein. Dafür gibt es Bier und Wodka im Kühlschrank. Dann kann man sich beim Schlafen durchs Schaufenster beobachten lassen, oder durchs Schaufenster andere beobachten, die draußen vorbeigehen.

Morgens wartet Tatiana wieder vor der Tür und möchte wissen wie die Nacht denn war. Kurz, kalt und nicht gerade erholsam. Aber das hätte ja auch nicht zu tun mit Kunst oder so…

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Autor: David Krause

Mehr Infos dazu, findet ihr unter hotelparavent.info.



01.07.2012

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