Kurzwahl: Sitzungswoche

Die Bundestagswahl steht an und da wird wieder systematisch mit mehr oder weniger klaren Begriffen um sich geschmissen. Die meisten hat man zwar schon mal irgendwann in der Schule gehört, aber wie das alles nochmal genau funktioniert – das weiß man oft nicht mehr. Damit ihr nicht ins schleudern kommt, bei den abendlichen Kneipendiskussionen frischt FluxFM Kurzwahl euer Wissen auf.

52 Wochen hat das Jahr. Und ungefähr 22 davon gehören in die Kategorie Sitzungswoche. Das heißt in diesen Wochen müssen die Bundestagsabgeordneten in Berlin sein. Denn im Deutschen Bundestag herrscht laut Paragraf 14 des Abgeordnetengesetzes Anwesenheitspflicht. Bestätigt wird diese übrigens durch die Unterschrift der Abgeordneten auf einer Anwesenheitsliste.

Die Sitzungswoche ist in der Regel picke-packe-voll mit Terminen und aus diesem Grund ähnlich strukturiert wie ein Stundenplan. So sollen sich überschneidende Termine ausschließen:

Montags finden sich meist die Fraktionen, Landesgruppen und Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag zusammen um über Themen und Positionen zu beraten. Am Dienstagnachmittag stehen Fraktionssitzungen an. Hier wird sich parteiintern ausgetauscht. Am Mittwochmorgen tagen die Ausschüsse – für anstehende Beschlüsse im Bundestag. Der Donnerstag und auch der Freitag werden von Plenarsitzungen im Bundestag dominiert. Das heißt: Debatten und Wortgefechte. Aber auch Gesetzesbeschlüsse.

Diese Termine über die Woche verteilt sind feststehende. Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Verpflichtungen für die Abgeordneten. Die müssen nicht nur Reden und Papiere vorbereiten. Sondern es stehen auch noch Pressetermine an oder auch Treffen mit Besuchern aus dem eigenen Wahlkreis .



09.07.2013

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