Cookieautomat

Beate und Automat

Er heißt Mister Cookie, ist rot und hat zwei große weiße Glubschaugen, die immer geöffnet sind. Denn… 24 Stunden lang, also ununterbrochen, steht er bereit im Kunsthof in der Oranienburger Straße 27, um den Zucker-hungrigen Tag- und Nachtschwärmer zu versorgen. Der weltweit erste Cookie-Automat.

Beate Westphal ist Erfinderin des Cookie-Automaten. Seit 2009 spuckt der umfunktionierte Zigarettenautomat statt Kippen Kekse aus – und das in drei Sorten, nämlich den Lieblinssorten der Berliner: Shoko-Nuss, einfach Schokolade und die so genannten Marmorkekse, also Vanille-Schoko. „Die befinden sich in kleinen Schachteln, die kann man sich vorstellen wie Zigarettenschachteln nur viel viel hübscher und die Kekse in diesen Schachteln, die schmecken herrlich“, so Beate über ihre Kreationen.

keksschachtel

Kein Wunder, denn die Kekse sind alle hausgemacht von Beates achtköpfigem Team  – ihrer „Keksbank“. Die Keksmanufaktur gibt es seit 10 Jahren, sie beliefert hauptsächlich Firmen, mit feinsten Schokokeksen in Autoform oder Doppeldecker-Linzerplätzchen. Dank Keksautomat kommen seit zwei Jahren auch Privatleute in den Genuss der Mürbeteigkreationen. Ein Traumjob für die studierte Wirtschaftswiwssenschaftlerin, aber auch ein Mittel zum Zweck, denn Beates zweite Profession ist Traumjobdetektivin.

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Zeitgleich mit der Keksbank startet sie auch das Talentcafe. Dorthin können seitdem Menschen kommen, die ihren Traumjob noch nicht gefunden haben und sich dort günstig beraten lassen. Denn nicht zu jedem passt das Kekse backen. Kekse essen dagegen mag jawohl jeder…

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Aber anderes als unser blauer Freund, könnt ihr beim Kekse-Naschen am Mr. Cookie auch noch das Talentcafe unterstützen: Ein viertel des Kekspreises hilft anderen ihren Traumjob zu finden – und für das eigene schnelle Glück sollten 8 Kekse doch eigentlich ausreichen.

Wen jetzt der Kekshunger gepackt hat, der steuert am besten direkt den Kunsthof der Oranienburger Straße 27 nahe dem Hackeschen Markt an. Traumjobsucher werden übrigens an der selben Adresse fündig. Mehr Infos gibt’s im Netz unter www.talentcafe.de.

Der Beitrag zum Nachhören:

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Autoren: Hariklia Woutsas, Jan Mölleken



09.12.2011

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