Turaluralu: Bühnenplastikerin Karoline Hinz

Karoline Hinz

Karoline Hinz

In unserer Reihe „Turaluralu“ stellen wir euch junge Menschen in Handwerksberufen vor. Dieses Mal ist es Karoline Hinz. Sie kann aus Styropor Gold machen kann. Im Theater tauchen wir für die Dauer eines Stücks ein in andere Welten: Dafür sorgen die Schauspieler auf der Bühne, klar. Aber auch die Kulissen und das Bühnenbild wirken daran mit, dass wir uns in eine Geschichte transportieren lassen. Zarah- Louise Roth hat die Plastikerin in ihrem Atelier im Prenzlauer Berg besucht.


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Marmorstatuen, Riesen-Oktopusse, Felsbrocken, Koala- Köpfe zum Überziehen… Karoline Hinz entwirft und baut Kulissen und Deko-Gegenstände für die Bühne – also für Oper, Theater, Film. Bei ihr ist alles „fake“!

Bevor 2002 die offizielle Berufsbezeichnung „Bühnenplastiker“ eingeführt wurde, nannte sich ihr Beruf auch „Kascheur“. Studieren kann man den Beruf entweder an der Uni Dresden oder, man macht wie Karoline eine dreijährige Ausbildung. Nach der Schule absolviert sie zunächst einige Praktika, bevor sie einen der seltenen Ausbildungsplätze in Berlin bekommt.

Karoline Hinze - Panda

Karoline Hinze - Panda

Ein geradezu unverzichtbares Material für jeden Bühnen- oder Theaterplastiker – weil billig und leicht zu verarbeiten – ist Styropor. In ihrem Atelier im Prenzlauer Berg stapeln sich in den Regalen Baumaterialien, Werkzeugkoffer, Farbeimer, fertige Kulissenteile und überlebensgroße Tierköpfe…

Die Abwechslung, so Karolin, liebe sie an ihrem Beruf am meisten: Man macht niemals zweimal das Gleiche. Deshalb braucht sie nach Feierabend auch keinen Ausgleich – wie Chorsingen oder Sport. Stattdessen widmet sich die 25-jährige lieber ihrer ersten eigenen Ausstellung: einer Serie Porträts in Form von Büsten.

@ Karoline Hinze

@ Karoline Hinze



23.01.2014

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23. Januar 2014

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