Altered Carbon | Breitbild
Mit Black Mirror hat Netflix schon länger eine Serie im Programm, die uns die technischen Abgründe der Zukunft aufzeigt. Mit Altered Carbon liefert der Streaminganbieter ab 2. Februar neues für Fans düsterer Zukunftsvisionen. Wir konnten uns die ersten Episoden vorab ansehen. So viel vorab: zimperlich geht es nicht zur Sache.
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Live. Die. Live again and again and again…
Sterben müssen wir alle … außer wir haben das passende Kleingeld. So lässt sich die Situation im 25. Jahrhundert beschreiben, in dem Altered Carbon spielt. Dank neuer Technologie kann das eigene Bewusstsein nach dem Tod über einen implantierten Chip namens Stack in einen neuen Körper übertragen werden.
Einer, der sich dieses ewige Leben leisten kann ist Laurens Bancroft. Aktuelles Alter: stolze 365 Jahre. Sein letzter Tod, war dabei nicht altersbedingt. Es war Mord. Und den will Bancroft – mal wieder mit einem neuen Körper ausgestattet – jetzt aufklären. Oder besser: aufklären lassen, vom ehemaligen Elitekämpfer Takeshi Kovacs, gespielt von Joel Kinnaman (House of Cards, Suicide Squad).
- Zurück von den Toten: Takeshi Kovacs wird durch das Unsterblichkeitsprogramm wiederbelebt. (© Netflix)
- Durch einen implantierten Chip namens Stack kann das eigene Bewusstsein in einen neuen Körper gesetzt werden. (© Netflix)
- Allerdings nicht in seinem alten Körper. (© Netflix)
- Ursprünglich starb Kovacs vor knapp 250 Jahre im Kampf gegen die Unsterblichkeitstechnologie. (© Netflix)
- Wer hat Laurens Bancroft (r) ermordet? Diese Frage muss Kovacs aufklären. (© Netflix)
- Leben für die Ewigkeit? Nicht allen gefällt diese Vorstellung. (© Netflix)
- Unterstützung erhält Kovacs dabei von der Polizistin Kristin Ortega. (© Netflix)
- Waffen, Alkohol und nackte Haut – in der Netflix-Serie gibt es reichlich davon zu sehen. (© Netflix)
Ballern statt brabbeln
Einen Haken hat die Sache jedoch: Kovacs kam nicht freiwillig zurück. Er starb Jahrhunderte zuvor im Kampf gegen die Unsterblichkeitstechnologie. Soweit zur Vorgeschichte. Viel tiefer wird’s auch nicht. Das Hauptaugenmerk der Serie liegt weniger auf der Geschichte. Diese bedient sich oft an Genre-Klischees. Neben Explosionen und reichlich CGI-Blut, flimmern diverse Nacktszenen über den Bildschirm.
Besser macht sich die dargestellte Welt. Diese erinnert in ihrer Cyberpunk-Optik immer wieder an den Sci-Fi Klassiker „Blade Runner“. Das Neon-Lichtermeer der Zukunft zeigt sich als Dystopie, in der Gewalt häufig eine Lösung ist, auch wenn das nicht allen passt.
Noch nicht alles Neon-Gold, was glänzt
Alles in allem liefert Altered Carbon eine simple „Sex&Crime“-Story. Während die Handlung Luft nach oben hat, bietet vor allem die düstere Science Fiction-Szenerie einen Grund, um zumindest einmal in die Serie reinzuschauen.
Hier könnt ihr einen kleinen Einblick in die neue Serie bekommen:
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