The Leisure Society – The Fine Art Of Hanging On (Ausschnitt Albumcover)

Best Friends, Summer Camp, The Leisure Society, Claptone & Kid Astray | Neue Tracks

▷ Letzte Änderung: 2015-05-22
By Raoul [FluxFM] |
Flux Forward Spezial
24. Mai 2015, 12-15 Uhr

Musikalische Neuvorstellungen und interessante Acts & Facts aus den Weiten der Musikblogs – das ist FLUX FORWARD. Und sonntags die Spezialausgabe mit den neuen Tracks auf unserer Playlist der kommenden Woche – jetzt auch mit total offizieller Spotify-Playlist, in der sich die „letzten neuen Tracks“ sammeln – zum Immerwiederhören und Immerwiederneuesentdecken:


Best Friends – Shred Til You’re Dead

Best Friends kündigen mit der Single „Shred Til You’re Dead“ ihr neues Album Hot. Reckless. Totally Insane an, das bei aller Ironie nicht besser hätte betitelt werden können. Abermals hauen die Jungs aus Sheffield in die Saiten, als sei es ihr letzter Tag. Ganz ungestüm wird hier wieder in DIY-Manier Krach mit starken Refrains und fuzzy Riffs produziert, dem sogar die melancholische Note gut steht – oder nennen wir es lieber Bierseligkeit. Wer den Punk-Ansatz der Cloud Nothings oder Yuck und die großen Refrains der Vaccines oder Palma Violets mag, wird sich mit Best Friends schnell anfreunden.


Summer Camp – Bad Love

Summer Camp kamen mit ihren ersten Lo-Fi Synthie-Pop Songs 2009 genau richtig, um auf der damals so angesagten Chillwave zu surfen. Die neue Single „Bad Love“ verspricht für das nunmehr dritte und gleichnamige Album wieder Instant-Ohrwürmer. Jeremy Warmsley und Elizabeth Sankey, das Duo aus London hinter Summer Camp, haben ja schon immer einer Vorliebe für Teenie-Love-Stories und bleiben dieser Tradition treu: „Bad Love“ hat sogar ein Video bekommen, dass sich klassische Horror-Movies à la Scream zum Vorbild nimmt. Die beiden sind übrigens nicht nur Bandkollegen, sondern auch „in echt“ ein Paar.


The Leisure Society – The Fine Art Of Hanging On

Für Nick Hemming, den Sänger und Songwriter von The Leisure Society, war die Zeit, als er das neue Album The Fine Art Of Hanging On schrieb, keine leichte. Ein guter Freund kämpfte gegen den Krebs und verlor schließlich. Das hoffnungsvolle Festhalten an Dingen zieht sich durch die Texte der gesamten Platte, so dass man laut Hemming von einem ungewollten Konzeptalbum sprechen kann. Im Titeltrack hat die britische Band ihren Indie-Folk wieder sehr detailreich komponiert, stimmungsmäßig wird hier aber gleich die neue Richtung angegeben: Etwas Bedrohliches liegt in der Luft. Auch live, am 2. Juni in der Berghain Kantine.

Claptone – Dear Life feat. Jaw

Claptone ist zwar in Berlin beheimatet, hat aber seit seinem ersten Club-Hit „Cream“, der ihn an die Spitze sämtlicher Techno- und House-Charts brachte, gar keine Zeit mehr, um in der deutschen Hauptstadt zu verweilen. Der Herr mit der venezianischen Maske muss nämlich Clubs in aller Herren Länder bespielen. Die neue Single „Dear Life“ wird diesem Erfolg sicher keinen Abbruch tun. Dort trifft nachdenklicher Folk auf housige Beats – das schreit ja schon fast nach Hit!


Kid Astray – Still Chasing Nothing

Als Kid Astray haben sich sechs junge Norweger zusammen getan, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein Model, ein Klavierwunderkind, ein Golf-Profi und drei weitere Verrückte. Dass die Osloer mit ihren verschiedenen Backgrounds nicht nur harmonieren, sondern sich gegenseitig zu Pop-Höchstleistungen anstacheln, haben sie vor wenigen Monaten im Fluxbau unter Beweis stellen können. „Still Chasing Nothing“ ist mit seinem massiven Synthie-Einsatz, den Feel Good-Melodien und der Kopfstimme zwar gefährlich nahe an Passion Pit, aber das soll hier mal als Kompliment durchgehen. Wir freuen uns auf das Debütalbum Home Before The Dark, das im Juli erscheint.

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