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Aljoscha Brell – Kress | Lesen und lesen lassen

▷ Letzte Änderung: 2015-10-28
By Sophie [FluxFM] |
Im Radio:
2. bis 8. November 2015

kress Die Welt ist eine Zumutung, jedenfalls für Kress. Wohin er sieht, Mittelmaß, Dummheit, Ignoranz. Einzig die Universität ist in Grenzen ein erträglicher Ort, dort studiert Kress die Großen: Goethe, Kleist, Kant. Nach dieser glanzvollen Epoche ging es bergab, steil, für Kress bis nach Berlin-Neukölln. Dort lebt er in einer winzigen, unsanierten Hinterhofwohnung und führt bei Ketchuptoast und Multivitamintabletten philosophische Gespräche mit dem Tauberich Gieshübler. Aber dann geschieht etwas Unvorhergesehenes: Kress verliebt sich – in Aljoscha Brells Debütroman Kress.

Fazit von Jörg Petzold:
„Bei der Lektüre macht man einiges durch. Am Anfang denkt man: ‚Mein Gott, was für ein Freak!‘ Kress ist sehr schräg und lustig beschrieben. Und dann rutscht es immer weiter ab und fängt an, ziemlich weh zu tun. Bisweilen ist es fast schon unerträglich. Wie gesagt: es gibt ein paar überraschende Wendungen und genau diese Überraschungen machen das Buch aus. Eine sehr schräge Sicht auf das Berliner Leben.“

„Kress“ von Aljoscha Brell ist erscheinen bei Ullstein.

Hörproben sind aus rechtlichen Gründen nur 7 Tage zum Nachhören verfügbar.

Übrigens: Hier findet ihr alle Buch-Empfehlungen, hier die Mitschnitte unserer 3-Minuten-Lesung.
 

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