Melanie Gollin & Heiko Reusch als Amy Winehouse (Foto: Nina Maul)
Melanie Gollin & Heiko Reusch als Amy Winehouse (Foto: Nina Maul)

Amy Winehouse – Back To Black | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2016-10-27
By Fabian [FluxFM] |
Im FluxForward-Channel:
28. Oktober 2016, 18 Uhr
29. Oktober 2016, 09 Uhr
Im Radio:
29. Oktober 2016, 18 Uhr
30. Oktober 2016, 22 Uhr
31. Oktober 2016, 19 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Amy Winehouse – Back To Black

91SGMD5DcsL._SL1500_Die Geschichte von Back To Black ist die Geschichte einer Liebe. Einer Liebe, die wahrscheinlich hauptverantwortlich für den Untergang von Amy Winehouse war. Und dabei wollen wir hier kein simples Blake-Bashing betreiben.

Im Oktober 2006 erscheint die zweite Platte der englischen Songwriterin Amy Winehouse. Ihr Debütalbum Frank war Kritiker- und auch Fanliebling. Doch der Künstlerin selbst gefällt es nicht. Zu glatt, zu produziert. Sie trennt sich vom Label und macht für Album Nummer 2 ihr eigenes Ding. Den Stoff dafür liefern diverse Liebeleien, die die Songs und die Songwriterin formen.

Die Beziehung zu Blake Fielder-Civil ist damals genügend durch die Klatschpresse getragen worden, als dass man sie heute noch einmal plattwalzen sollte. Amy lernt Blake in einer Bar kennen, lässt sich kurze Zeit später seinen Namen eintätowieren. Blake ist zu dieser Zeit noch mit einer anderen Frau zusammen, er trennt sich, Amy ist überglücklich, wenige Monate später verlässt er sie wieder für eine seiner Exfreundinnen. In dieser Phase schreibt Amy Winehouse alle Songs für ihr Erfolgsalbum Back To Black.

 

Bis auf Rehab beschäftigen sich alle Songs mehr oder weniger mit Blake, jedes Lied ist die Musik gewordene Trauer um eine verlorene Liebe. Denn Amy kann immer nur über ihre eigenen Erfahrungen schrieben. Sie tut es schmerzvoll, aber im Doo-Woop-Gewand der Girlgroups der 50er- und 60er-Jahre. Back To Black wird ein Welterfolg.

Rehab allerdings beschreibt das Problem, an dem Winehouse fünf Jahre später zu Tode kommen soll. Drogen und Alkohol sind zu der Zeit in jeder Schlagzeile über die Sängerin enthalten, 2011 stirbt sie an einer Überdosis.

Alles über die Platte, welche Künstlerinnnen ohne sie vielleicht keinen Plattenvertrag bekommen hätten, und wie Heiko Reusch Amy Winehouse mal interviewt hat – darüber reden wir bei FluxFM Das große Ganze, während wir dem Album in voller Länge lauschen.

:infoboxmelanie:
:infoboxheiko:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.