Marian und Arthur von Bergfilm (Foto: Constanze Kaul)
Marian und Arthur von Bergfilm (Foto: Constanze Kaul)

Bergfilm, Autor Volker Surmann & Film der Woche | Morningshow am Nachmittag

▷ Letzte Änderung: 2017-03-15
By Constanze [FluxFM] |
Im Radio:
16. März 2017,
14 bis 18 Uhr
Bergfilm (15:10 Uhr)

Bergfilm aus Köln arbeiten seit 2013 an ihrer ganz eigenen Version des Elektro-Pop. Gut Ding will Weile haben und so gehört ihr Debütalbum Constants zu eben diesen guten Dingen. Damit gehen die vier Jungs jetzt auf Tour und spielen heute Abend im Badehaus. Vorher stattet uns Arthur und Marian von Bergfilm aber noch einen Besuch im Studio ab und bringt Tickets für die heutige Show mit.
 

Hier könnt ihr euch das Interview mit den beiden nochmal in voller Länge anhören:


Autor Volker Surmann (17:10 Uhr)

Bloßmenschen. Schöner schämen für alle heißt die neue Geschichtensammlung des Multifunktionssatirikers Volker Surmann. Er ist Autor und Host des Slam des Westens und Mitglied der Lesebühne Brauseboys. Seine Texte zum Thema Schämen, Fremdschämen und Bloßstellungen jeglicher Art werden morgen im AHA-Berlin e.V. vorgetragen – wir sprechen mit Volker heute schon mal drüber bei uns im Studio.

Das Interview mit Volker Surmann könnt ihr euch hier nochmal anhören:


Film der Woche mit Kai Kolwitz: Zwischen den Jahren (16:40 Uhr)

Eine dumme Entscheidung verleitet Einzelgänger Becker zu einem Einbruch, bei dem er im Affekt die Besitzerin und ihre Tochter erschießt. Nach seiner Haftstrafe und voller Reue, will er einen Neuanfang starten. Dabei wird er von der Vergangenheit, dem rachsüchtigen Ehemann, eingeholt.

FluxFM-Kino-Kenner Kai Kolwitz findet:

Das spannende an diesem Film ist die knifflige ethische Konstellation, die er erzählt: Da ist der Täter von damals, der seine Schuld nie wieder gut machen kann, der kein Anrecht hat darauf hat, dass sein Opfer die Dinge ruhen lässt.
Da ist aber auch die Sehnsucht eines Mannes, der gebüßt hat, nach einem friedlichen Leben, in Konfrontation mit einem anderen, der nicht aufhört, ihn zu piesacken. Denkt man sich das mit zwei Männern, für die es keine Option ist, die Polizei so etwas regeln zu lassen, ist die Eskalation programmiert.
Außerdem ist Becker, der Mörder von damals, eine faszinierende Figur – einer, in dem die alte Aggression noch schlummert, der diesen Teil seiner Selbst mit Religion und Disziplin bekämpft. Bei dem es aber wirkt, als würde in seinem Inneren ein Hund an seiner Kette zerren – und als ob die irgendwann reißen könnte.

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