Heiko Reusch und Melanie Gollin schauen mal, was Interpols Debüt so kann (Bildbearbeitung: Constanze Kaul)
Heiko Reusch und Melanie Gollin schauen mal, was Interpols Debüt so kann (Bildbearbeitung: Constanze Kaul)

Interpol – Turn On The Bright Lights | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2017-08-23
By Constanze [FluxFM] |
Im Radio:
19. August 2017, 18 Uhr
20. August 2017, 15 Uhr
21. August 2017, 19 Uhr
23. August 2017, 22 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Interpol – Turn On The Bright Lights

Gerade sind Interpol auf Jubiläumstour, um das Album, das sie aus dem Stand zu einer Hausnummer im Indie-Rock machte, gebührend zu feiern. Turn On The Bright Lights erschien vor genau 15 Jahren. Der Sound: Irgendwie 80er New Wave. Der Spirit: New York City.

2002 schwebte der Terroranschlag des 11. September 2001 noch spürbar über der Stadt. Die New Yorker Studenten Paul Banks, Daniel Kessler, Carlos D und Samuel Forgarino war die Angst und Unsicherheit bewusst, gleichzeitig befanden sie sich in einer der Weltmetropolen, in der seit jeher alle Kulturen koexistierten und sich gegenseitig inspirierten. Gleichzeitig hatte eine Band aus ihrer Stadt gerade ein Album veröffentlicht, dass sie zum Retter der Gitarrenmusik erkor: The Strokes. Mit dem Erfolg dieser Band im Rücken interessierten sich auf einmal auch Fans und Plattenfirmen für den Rest der New Yorker Szene.
 

Der Sound von Interpol grenzte sich allerdings vom Lederjacken-Rock der Strokes ab. Auf Turn On The Bright Lights ging es düster zu, was unweigerlich den Vergleich zu Joy Division brachte. Ob der standhält, wie sich die Platte 15 Jahre später anhört und ob Heiko Reusch endlich mal in der Sendung heult: diese Woche bei FluxFM Das große Ganze.

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