Sicario (Ausschnitt Filmplakat)

Alles steht Kopf & Sicario | Filme der Woche

▷ Letzte Änderung: 2015-10-01
By Sophie [FluxFM] |

Die Tage werden kürzer und das Kino läuft zu Hochform auf. In „Alles steht Kopf“ lässt Pixar einen mit den Figuren im Kopf eines Mädchen mitlachen und mitstaunen, „Sicario“ erzählt vom Drogenkrieg und ist einer der dreckigsten, intensivsten Thriller seit langem.

Alles steht Kopf

Alles steht Kopf Im Kontrollzentrum im Kopf der elfjährigen Riley leisten fünf Emotionen Schwerstarbeit: Angeführt von der optimistischen FREUDE, sorgt sich ANGST ständig um Rileys Sicherheit, während WUT auf der Suche nach Gerechtigkeit bisweilen die Hutschnur platzt. Und die aufmerksame EKEL schützt den Teenager davor, sich zu vergiften – körperlich oder mental. Nur die unglückliche KUMMER weiß nicht so Recht, was ihre Aufgabe ist – nun ja, die anderen offensichtlich aber auch nicht. Als Rileys Familie eines Tages vom Land in eine fremde große Stadt zieht, sind die Emotionen gefragt, Riley durch die bislang schwerste Zeit ihres Lebens zu helfen. Aber als FREUDE und KUMMER durch ein Missgeschick tief im Gedächtnis des Mädchens verschwinden, liegt es an den anderen drei Emotionen, das Chaos in den Griff zu bekommen. Dummerweise haben FREUDE und KUMMER versehentlich wichtige Kernerinnerungen von Riley mitgenommen und müssen diese nun unbedingt ins Hauptquartier zurückbringen, wenn sie nicht für immer verloren gehen sollen. Es beginnt eine aufregende Reise durch ihnen unbekannte Hirnregionen wie das Langzeitgedächtnis, das Fantasieland, das Abstrakte Denken und die Traum-Studios, die von den beiden Emotionen alles abverlangt – auch, über den eigenen Gefühlsrand hinauszuwachsen…

Kais Fazit:
„Einfach Kino zum Niederknien. Wie die Macher von Pixar hier das menschliche Bewusstsein sehr ernsthaft und unglaublich detailliert in einen Zeichentrick-Universum übersetzt haben, ist schon verdammt beeindruckend. Und wie sie es wieder mal schaffen, vor diesem Hintergrund eine Geschichte über Sinn, Zeit und Abschiede zu erzählen… Alles steht Kopf ist Traumfabrik-Kino, zum Lachen, Weinen und Staunen.“


Sicario

Sicario Der Drogenkrieg beherrscht seit Jahren den Grenzbereich zwischen Arizona und Mexiko. Nachdem die idealistische FBI-Agentin Kate Macer (Emily Blunt) im Geheimversteck eines Drogenkartells einen grausamen Fund macht, meldet sie sich zu einer internationalen Task-Force um Jagd auf die Drahtzieher zu machen. Ihr erster Einsatz führt Kate direkt in das umkämpfte Grenzgebiet, wo sich ein Gefangenentransfer innerhalb von Sekunden als gefährlicher Hinterhalt entpuppt. Nur durch die Hilfe des ebenso skrupellosen wie kampferprobten Söldners Alejandro (Benicio del Toro) kann sie entkommen. Bei der nächsten Geheimoperation trifft sie Alejandro wieder, der wie sie Bestandteil einer Spezialeinheit ist. Doch bald wird klar, dass er zusammen mit anderen Mitstreitern eigene Pläne verfolgt. Kates moralische Überzeugungen werden einer harten Prüfung unterzogen, als die Grenzen zwischen Gut und Böse im Laufe der Operation zusehends verschwimmen…

Kais Fazit:
„Ein knüppelharter Thriller, fantastisch gefilmt und mit einer Atmosphäre der permanenten Bedrohung. Josh Brolin und Benicio del Toro faszinieren als Macho-Kotzbrocken, für die der Zweck die Mittel heiligt – und man fragt sich, was das wirkliche Ziel der Operationen ist. Die Eingangsszene hat das Zeug, Filmgeschichte zu schreiben.“

Übrigens war Jóhann Jóhannson bei uns im FluxFM-Studio zu Gast. Er hat die Filmmusik zu Sicario geschrieben. Das Interview könnt ihr hier nachhören.

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