Audible Original Hörspiel: Gewinnt „Die Juten Sitten“ und ein iPad

▷ Letzte Änderung: 2019-03-28
By Carina Hartmann |

Wie sah eigentlich das Nachtleben in den Goldenen Zwanzigern aus? Aber vor allem: Wem gehörte die Nacht? Mit dem neuen Audible Original Hörspiel „Die Juten Sitten“ taucht ihr in die Welt der 20-Jahre-Bordelle ein.

Die Jutten Sitten: ab jetzt erhältlich

Mit dem neuen Drama von Anna Basener präsentiert Audible ein Hörspiel, mit dem ihr in Nullkommanix im Berlin der 20er-Jahre landet. Dreh- und Angelpunkt von „Die Juten Sitten – Goldene Zwanziger. Dreckige Wahrheiten.“ ist die deutsche Hollywoodschauspielerin Hedi, die in einem Gefängnis der 50er-Jahre ihr Leben reflektiert. Angeblich hat sie einen Mann erschossen, doch als ein Journalist ihr Fragen zum Mord stellt, führt das zu einer Suche nach Hedis Kindheit in der Bordellwelt der 20er – genau genommen in das Freudenhaus „Ritze“, in dem sie von ihrer Oma Minna, der Hure Colette und der Domina Natalia erzogen wurde. Eine ebenso liebevoll wie humorvoll erzählte Geschichte, die vier außergewöhnlichen Frauen Respekt zollt.

Erstklassige Besetzung

Auch bei der Besetzung der Sprecher*innen hat sich Audible Originals nicht lumpen lassen. Mit Jeanette Hain (Babylon Berlin, Die Frau des Architekten) als Protagonistin Hedi, Saskia Rosendahl (Werk ohne Autor, Wir sind jung. Wir sind stark) als Hure Colette und Natalia Belitski (Parfum, Tatort) ist die erste Riege der deutschen Schauspielerinnen am Start. Edin Hasanovic als Gigolo und Vater Fritz rundet das Ganze ab.

Bei Audible kriegt ihr nicht nur vertonte Bestseller-Bücher, nein – als führender Anbieter von digitalen Audio-Inhalten produziert das Medienunternehmen ebenfalls exklusive Geschichten, die vertont werden. Oder anders gesagt: Willkommen bei Audible Original.

Gewinnen

Berlin: Wieviel 1920 steckt in 2019? Dieser Frage widmen wir uns eine Woche lang gemeinsam mit Audible – von Orten, die mehr oder weniger original aus den 20er-Jahren erhalten geblieben sind, bis zu 20er-Jahre-Veranstaltungen. Und dafür brauchen wir euch: Schickt uns eine Mail an win@fluxfm.de mit euren Lieblingsorten und Tipps zum Thema und wir verlosen unter allen Teilnehmer*innen das Hörspiel „Die Juten Sitten“ inklusive iPad und einem Drei-Monats-Abo für Audible. Viel Glück!

Als Inspiration findet ihr hier eine Auswahl der bisherigen Einsendungen:

Haus des Rundfunks
„Ich fühle mich immer sofort in die Zwanziger Jahre versetzt, wenn ich das Haus des Rundfunks in der Masurenallee sehe. Auch wenn es erst in den späten Zwanzigern errichtet wurde und auch wenn es die falschen Rundfunksender beherbergt. Es ist ein tolles Gebäude mit charakteristischer Architektur und eigentlich wäre es viel toller wenn FluxFM dort senden würde.“
Adresse: Masurenallee 8-14, 14057 Berlin
Retronia
„In der Damaschkestraße 38 gibt es den wundervollen Laden Retronia. Dort gibt’s alles, was nach Zwanzigern aussieht. Von Kleidung über Pflegeprodukte bis hin zu Bastelbögen und Blechspielzeug. Ab und zu läuft dann noch eine schöne Schellack-Platte, während die sehr unterhaltsamen Verkäufer einem Geschichten aus den goldenen Zwanzigern erzählen. Einfach verdammt cool!“
Adresse: Damaschkestraße 38, 10711 Berlin
Victoria Bar
„Ich glaube es gibt nicht mehr viele Orte an denen der Charme der Zwanziger zu spüren ist. Doch ein Ort, der noch nicht so alt aber sehr verrucht ist, ist die Victoria Bar in der Potsdamer Straße. Man muss klopfen und warten, ob man auch wirklich reinkommt. Hier dürfen nur Menschen mit Stil hinein! Der gutaussehende Barkeeper im Frack lässt hier nicht jeden an den Tresen. Alle Sitzgelegenheiten sind aus dunkelgrünem Leder, der Tresen ist sehr lang, die Stimmung ist dunkel und verrucht. Alte Männer in Anzügen und Frauen in Samtkleidern sitzen an der Bar und checken, ob man dieser Bar auch würdig ist.“
Adresse: Potsdamer Straße 102, 10785 Berlin
Le Boudoir
„Sehr schicke Zwanziger-Jahre-Kleidung gibt’s im Le Boudoir in der Boxhagener Straße.“
Adresse: Boxhagener Str. 110, 10245 Berlin
Immertreu
„Das ‚Immertreu‘ ist in meinen Augen eine Cocktailbar der ganz besonderen Klasse. Der Name leitet sich von einem der legendär-verrufenen ‚Ringvereine‘ mit gleichem Namen aus dieser Zeit ab. Diese Ringvereine waren eine Art Versicherung und Sozialverband für größere und kleinere Kriminelle und Gangster mit mehr oder weniger Moral: Saß einmal einer im Gefängnis, so kümmerte sich der Verein um den Häftling wie auch um seine Angehörigen. Wie in den USA zu Zeiten der Prohibition schmuggelten diese Vereine auch Alkohol und entwickelten sich zu mafiaartigen Gruppen. In ‚Speak Easy‘-Bars – in Berlin ‚Flüsterkneipen‘ genannt – trafen sich die Angehörigen der Ringvereine, um ‚geschäftliche‘ und andere Fragen in entspannter Atmosphäre zu besprechen. In Fritz Langs Film ‚M – Eine Stadt sucht einen Mörder‘ wird das damalige Gaunermilieu samt seinem eigenen Ehrenkodex sehr eindrucksvoll portraitiert.“
Adresse: Christburger Str. 6, 10405 Berlin
Max und Moritz
„Mein Lieblingsort ist das Wirtshaus Max und Moritz in der Oranienstraße. Mal abgesehen davon, dass der Laden Mitten in Kreuzberg liegt, gibt es das Restaurant schon seit 1907. Und es gibt noch viele Originalteile dort. Also ein guter Laden, um Berlin kennen zu lernen und ein bisschen in alten Zeiten zu schwelgen.“
Adresse: Oranienstraße 162, 10969 Berlin

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