Morningshowcase mit Bear's Den (Bild: Diana Hagenberg)
Morningshowcase mit Bear's Den (Bild: Diana Hagenberg)

Bear’s Den am 26. Oktober 2016 im Huxleys | Konzerte

▷ Letzte Änderung: 2016-08-12
By Andreas Kiener |

Bear’s Den
26. Oktober 2016, 20:00 Uhr
Info, Links, Tickets: Trinity Music

>> Bear’s Den in der Morningshow am Nachmittag mit Live-Akustikversion von Pompeii

Aus dem Dunstkreis von Communion und Kollegen wie Mumford & Sons, Ben Howard und Daughter kommend, blickt das Londoner Trio Bear’s Den schon jetzt auf eine begeisterte Fan-Resonanz auf ihren Rock-Pop-Sound mit Folk-Anleihen. 2013 erschien ihre EP Agape, beim darauf folgenden SXSW-Festival in Austin zählten sie zu den großen Überraschungen. Nach einer US-Tour mit Mumford & Sons erschien Ende 2014 ihr heißersehntes Debütalbum Islands, das in England in die Top 50 der Charts stieg und sich im Verlauf des letzten Jahres europaweit zu einem solchen Dauerbrenner entwickelte, dass ihre Konzerte immer größer wurden. Zuletzt tourten Bear’s Den im vergangenen Herbst rund um die Veröffentlichung einer Deluxe Edition von Islands erneut durch Europa, diesmal durch große Hallen, die sie fast immer ausverkauften. Bereits im April kommen sie erneut für vier exklusive und intime Shows in München, Berlin, Hamburg und Köln nach Deutschland.

Bereits seit einigen Jahren verwöhnt die britische Musikszene die Welt mit unkonventionellen Songwritern, die eine neue Folk-Szene in Großbritannien schufen und mittlerweile auf weltweite Euphorie treffen. Hierzu gehörte auch von Anfang an der Sänger und Gitarrist Andrew Davie mit seiner Formation Cherbourg, zu der auch der Bassist und Drummer Kevin Jones zählte. Jones wiederum ist einer der Gründer von Communion Records, einem Plattenlabel mit ausgeprägtem DIY-Gedanken, das als Talentschmiede für junge Musiker fungiert. Trotz zweier viel beachteter EPs und umjubelter Konzerte lösten sich Cherbourg 2009 auf; bereits kurz darauf gründeten Davie und Jones gemeinsam mit dem dritten Musiker, dem Banjo-Spieler Joey Haynes, das Trio Bear’s Den.

Von Anbeginn zeigte sich das Trio stark inspiriert von Literatur. So ist bereits der Bandname angelehnt an Maurice Sendaks Kinderbuch-Klassiker Wo die wilden Kerle wohnen, und auch inhaltlich existiert ein direkter Bezug, wie Andrew Davie erklärt: „Bear’s Den ist unser Name für die Insel, auf die jedes Kind entfliehen kann.“ Mit der gleichen kindlichen Ungezwungenheit forscht das Trio nach aufregenden Songs und einer eigenwilligen Instrumentierung und lässt sich in den tiefgründigen Texten inspirieren von Autoren wie Raymond Carver oder Ernest Hemingway.

Ihre Musik basiert auf den traditionellen Zutaten des britischen Folk und dem Roots-basierten Americana. Diese verbinden sie mit grandios komponierten Songs sowie temperamentvoll schwelgerischen, akustischen Rock-Pop-Arrangements. Insbesondere bei Live-Auftritten geraten ihre Songs zu leidenschaftlichen Hymnen. Auf ihrer im März 2013 erschienenen Debüt-EP Agape finden sich ebenso wie auf dem mittlerweile zum jungen Klassiker avancierten Debütalbum Islands höchst unterschiedliche, häufig von drei Harmonie-Stimmen getragene Stücke, die ebenso für die hohe Musikalität der drei Akteure spricht wie auch für ihren beherzten Mut, ihrem Sound neue Facetten hinzuzufügen wieder.

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