Heiko Reusch & Melanie Gollin (Foto: Nina Maul)
Heiko Reusch & Melanie Gollin (Foto: Nina Maul)

Cold War Kids – Robbers & Cowards | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2016-10-24
By Fabian [FluxFM] |
Im FluxForward-Channel:
21. Oktober 2016, 18 Uhr
22. Oktober 2016, 09 Uhr
Im Radio:
22. Oktober 2016, 18 Uhr
23. Oktober 2016, 22 Uhr
24. Oktober 2016, 19 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Cold War Kids – Robbers & Cowards

71u-toiDOhL._SL1200_Beim üblichen Aufgebot an Superlativen, die sonst bei Das große Ganze geboten werden, überrascht es vielleicht, dass es diese Woche um eine vergleichsweise unwichtige Platte geht. Das Debütalbum der Cold War Kids ist allerdings ein wunderbares Beispiel für gehypte Bands, die mit dem Album den Verdienst ihrer Vorschusslorbeeren beweisen müssen. Und für richtigen, falschen oder überflüssigen Musikjournalismus.

Als Robbers & Cowards im Oktober 2006 erscheint, da hat die Band aus Kalifornien schon zwei Jahre und einige EPs auf dem Buckel. Genau diese EPs kreieren im Vorfeld diesen berüchtigten Blogbuzz, auf den junge Musiker hoffen. Im Internet werden die Cold War Kids heiß gehandelt, mit Jack White und The Walkmen verglichen. Insofern muss das erste Album zunächst beweisen, dass das Quartett die Qualitätsansprüche der Hörer halten kann.

Ein legendärer Verriss von Pitchfork führt daraufhin zu einer Debatte darüber, wie Musik und Newcomer behandelt, wie mit ihnen umgegangen werden soll. Viele Rezensenten sind geteilter Meinung, finden das Album zwar gut, aber nicht immer gut genug. Pitchfork allerdings stürzt sich auf den christlichen Aspekt von Robbers & Cowards, unterstellt den Jungs, eine christliche Rockband zu sein (was sie stets verneinten) und wird richtig wütend auf die Band. Heute gilt die Rezension als Paradebeispiel für schlechten Musikjournalismus.

Warum das so ist, ob Cold War Kids entgegen des vernichtenden Urteils von Pitchfork trotzdem eine gute Platte gemacht haben, wer das beste Cover eines der darauf enthaltenden Songs singt und ob Robbers & Cowards gut gealtert ist, darüber sprechen Melanie Gollin und Heiko Reusch bei FluxFM Das große Ganze.

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