Låpsley (Foto: Nina Maul)
Låpsley (Foto: Nina Maul)

Låpsley & Gründerwoche | Morningshow am Nachmittag

▷ Letzte Änderung: 2016-10-06
By Nina [FluxFM] |
Im Radio:
6. Oktober 2016,
14 bis 18 Uhr
Låpsley (15:10 Uhr)

Heute schaut die junge britische Künstlerin mit Vorliebe für Namensdeko zum Interview vorbei: Holly Lapsley Fletcher aka. Låpsley. Ganz ohne Promo gingen ihre ersten selbstproduzierten Tracks auf Soundcloud durch die Decke, doch anstatt voreilig ein halbgares Debütalbum aufzunehmen, ließ sie sich lieber Zeit. Eine wertvolle Entscheidung, wie man seit Anfang des Jahres auf Long Way Home hören kann. Erst vor Kurzem war sie in Berlin um ein wunderbares Video für DJ Kozes Remix ihrer aktuellen Single Operator aufzunehmen, heute Abend präsentiert sie ihre Songs schließlich live im Berghain. Die Show ist selbstverständlich ausverkauft – aber selbstverständlich haben wir uns noch ein paar Tickets für euch gesichert.

Das Interview mit Låpsley könnt ihr hier nachhören:

>> Låpsley im FluxFM-Interview


Gründerwoche (17:10 Uhr)

Gründer und Gründerinnen, diese Woche geht’s um euch! Aber wie genau geht man so eine Gründergeschichte eigentlich an? Wie lassen sich finanzielle Fragen am besten klären? Um euch ein bisschen Klarheit zu verschaffen, haben wir jemanden eingeladen, der davon richtig Ahnung hat: Heinz-Joachim Mogge von der Investitionsbank Berlin. Denn am Wochenende findet die deGUT 2016, die Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2016, in der Arena Berlin statt. Was da los ist, wird Heinz-Joachim Mogge ebenfalls erzählen.

Das Gespräch mit Heinz-Joachim Mogge von der Investitionsbank Berlin gibt’s hier zum Nachhören:


Film der Woche mit Kai Kolwitz: Jonathan (16:45 Uhr)

Außerdem stellt euch Kino Kai wie immer seine Filmepfehlung der Woche vor. Dieses Mal hat er sich für ein deustches Familiendrama entschieden, Piotr J. Lewandowskis Jonathan:

Der 23-jährige Jonathan bewirtschaftet mit seiner Tante Martha einen Bauernhof und kümmert sich aufopferungsvoll um seinen krebskranken Vater Burghardt, der die Bemühungen des Sohnes allerdings immer wieder störrisch sabotiert, mit seiner Hinfälligkeit hadert und sich einen Tod in Würde wünscht. Jonathan ist zunehmend überfordert, bis die junge Pflegekraft Anka als Unterstützung engagiert wird. Jonathan und Anka verlieben sich ineinander und Jonathan gewinnt durch Ankas Hospiz-Erfahrung einen neuen Zugang zur Situation seines Vaters. Als Burghardts verschollen geglaubter Jugendfreund Ron auftaucht, verbessert sich sein gesundheitlicher Zustand sichtlich. Gegen den Widerstand der Familie, die Ron als Eindringling empfindet, bleibt der an Burghardts Seite. Jonathan erfährt gut gehütete Geheimnisse – damit bricht für ihn die Fassade sorgsam gehüteter familiärer Vorstellungen zusammen. (berlinale.de)

Bei allen Vorbehalten gegenüber deutsche Dramas und einem ausgelutscht und dröge erscheinendem Plot – Kai Kolwitz findet dennoch, dass Jonathan es geschafft hat, den Stoff mit einer überzeugeneden Leichtigkeit aufzuarbeiten und vor allem mit großer Empathie zu erzählen. Die Kamera fängt das Leben auf dem abgelegenen Bauernhof, die Natur und das Licht in wunderschönen fast surrealen Bildern ein, ohne in die Kitschigkeit abzudriften. Besonders aber bestechen ihn die Darsteller*innen, die die Konflikte und innere Zerrisenheit auch ganz ohne Worte mit ihrer Mimik und Körpersprache überzeugend auf die Leinwand bringen.

:infoboxwinson:

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