Djamin & Lennart von den Leoniden (Foto: Constanze Kaul)
Djamin & Lennart von den Leoniden (Foto: Constanze Kaul)

Leoniden, Kiez-Kino „Klick“ & Film der Woche | Morningshow am Nachmittag

▷ Letzte Änderung: 2017-03-29
By Constanze [FluxFM] |
Im Radio:
30. März 2017,
14 bis 18 Uhr
Leoniden (15:10 Uhr)

Es gibt interstellare Gäste in der Morningshow am Nachmittag: gemeint sind die Leoniden. Die Jungs aus Kiel haben im Februar ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlicht – damit sind sie aktuell auf Deutschland-Tour. Heute machen Sie für einen Auftritt Halt in Berlin und spielen am Abend im ausverkauften Musik und Frieden. Vorher schauen Djamin und Lennart aus der Band noch zum Gespräch im FluxFM-Studio vorbei und bringen vielleicht das ein oder andere Ticket mit.
 

Hier gibt es das Interview mit Djamin und Lennart nochmal in voller Länge:


Klick Kino (17:10 Uhr)

Außerdem gibt’s Besuch vom Kino Klick aus Charlottenburg. Nachdem das Kiezkino in der Windscheidstraße vor knapp 13 Jahren schließen musste, feiert es jetzt seine Wiedereröffnung! Dazu sprechen wir später mit den Betreibern Cristos und Claudia.

Für alle, die es verpasst haben: hier könnt ihr das Interview nochmal nachhören:


Film der Woche mit Kino-Kai Kolwitz: Die andere Seite der Hoffnung (16:40 Uhr)

Der junge Syrer Khaled immigriert als blinder Passagier in die finnische Hauptstadt Helsinki. Dort beantragt er Asyl, ist aber skeptisch, was die Erfolgsaussichten des Antrags angeht. Als sein Asylgesuch wie erwartet abgelehnt wird, reist Khaled jedoch nicht in seine kriegsgebeutelte Heimat zurück, sondern bleibt ganz einfach illegal in Finnland. Eines Tages trifft er so auf den ehemaligen fliegenden Händler Wikström, der kürzlich sein Geschäft aufgegeben und seine Frau verlassen hat und nun Besitzer eines Restaurants ist. Wikström stellt Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an, besorgt ihm gefälschte Aufenthaltspapiere und für eine Weile scheint alles gut zu sein. Doch schon bald droht die harte Realität den beiden Männern einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Und das findet Kino-Kenner Kai Kolwitz:

Regisseur Aki Kaurismäki hat das Bild der Finnen in der Welt maßgeblich geprägt: trinkfest, schweigsam, mit knochentrockenem Humor. Sein neuer Film bietet all das, aber auf seine alten Tage hat Kaurismäki außerdem noch eine politische Agenda gefunden: „Die andere Seite der Hoffnung“ erzählt von einem Geflüchteten aus Syrien, von Menschen, die einfach das Richtige tun – und dabei weiter die typisch absurden Kaurismäki-Charaktere zu sein.

 

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