Der Unfall in der Rue Bisson (Foto: Sophie Euler)

Matthias Wittekindt – Der Unfall in der Rue Bisson | Lesen und lesen lassen

▷ Letzte Änderung: 2017-01-31
By Constanze [FluxFM] |
Im Radio:
30. Januar bis 05. Februar 2017

Regelmäßig trifft sich die Clique, gern nach dem Sport, man trinkt, man plaudert – bis zum besagten Abend: Michel bricht auf, setzt sich in seinen schicken alten BMW und kracht gegen einen Baum. Er hatte getrunken, die Sache scheint klar. Würden sich nach dem Unfall nicht diverse Fragen auftun. Lieutenant Ohayon ermittelt im Freundeskreis – was wissen sie wirklich über den toten Freund – und was ist das eigentlich, Schuld? Diese und noch mehr Fragen stellt sich Matthias Wittekindt in Der Unfall in der Rue Bisson.

Dabei schreibt Matthias Wittekindt nicht nur. Sein Architektur- und Religionsphilosophiestudium verschlagen ihn nach Berlin und London. Es folgen einige Jahre Arbeit als Architekt und ein längerer beruftlicher Aufenthalt in einer Benediktinerabtei in Affligem, Belgien. Anschließend gründet er das Brüssel-Projekt und bringt die mit den Mönchen erprobten Chorstücke auf die Bühne. Schließlich widmete er sich ganz und gar dem Schreiben: von Hörspielen, Theater- und Filmdrehbüchern. Und eben Kriminalromanen.

Fazit von Jörg Petzold:
„In der Geschichte ist die meiste Zeit schlechtes Wetter und genauso unscharf wie man durch den Regen schauen kann, schaut man auch auf die Figuren dieses Kriminalromans.
Irgendwie haben alle ein Motiv und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob ich irgendetwas überlesen haben könnte, was die Frage der Schuld verdeutlicht.
Außerdem sind die handelnden Figuren keine überzeichneten Helden, keine schrulligen Figuren, sondern ganz normale Leute. Das scheint erstmal sehr unaufgeregt, ist aber in Wirklichkeit wahnsinnig spannend. Dazu trägt auch die knappe, seltsam ironische Sprache bei. Hat mir sehr gut gefallen!“

:infoboxjoerg:
:infoboxaysche:

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