Tobias Siebert ist solo besser bekannt als And The Golden Choir (Foto: Constanze Kaul)

Pom Poko, And The Golden Choir & Film der Woche | Morningshow am Nachmittag

▷ Letzte Änderung: 2018-03-15
By Ann-Kathrin [FluxFM] |
Im Radio:
15. März 2018,
14 bis 18 Uhr
Pom Poko im Interview (14:20 Uhr)

Pom Poko gibt es erst seit knapp einem Jahr – laut New Musical Express ist das norwegische Quartett aber eine der Bands, die man 2018 definitiv im Auge behalten sollte. Mehr als ein Grund sie und weitere skandinavische Talente zu Ja Ja Ja in den FluxBau einzuladen. Genau dort treten Pom Poko heute Abend auf und davor schauen sie bei uns in der Morningshow am Nachmittag vorbei und bringen die Tickets für das Konzert mit.




And The Golden Choir im Interview (15:40 Uhr)

Auch ein deutscher Musiker beehrt uns heute bei FluxFM. Tobias Siebert, aka And The Golden Choir kommt mit seinem neuen Album Breaking With Habits vorbei. Dem analogen Ansatz ist der leidenschaftliche Instrumente-Sammler treu geblieben, auf seiner neuen Platte finden sich aber auch digitale Komponenten. Und die typische Prise Melancholie. Davon könnt ihr euch auch selbst überzeugen, nicht nur heute Abend im Lido, sondern auch in unserer FluxFM Session. Heute Nachmittag besucht uns Tobias im Studio und bringt Tickets für euch mit.




Film der Woche (17:10 Uhr)

Der Film der Woche hört auf den Namen Der Hauptmann von Robert Schwentke. Kai Kolwitz über den Film:

Ein Film, den man allein dafür lieben kann, dass er nicht ist wie die ganzen anderen deutschen Nazi-Filme. Und eigentlich erzählt „Der Hauptmann“ ja auch viel mehr über Macht, was sie mit einem anstellt, wie andere darauf reagieren und was für Exzesse möglich sind, wenn keine Grenzen da sind.
Psychologisch ist der falsche Hauptmann Willi Herold da hochspannend – wie er am Anfang fast gezwungen wird, üble Dinge zu tun, um die Autorität zu behalten und sich dann immer mehr von der Welle mitreißen lässt. Auch von den anderen ist jeder böse, aber eben auch jeder anders: der eine devot, der andere stumpf verroht, der dritte so durchtrieben, dass er sich des falschen Hauptmanns bedient, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. Und man ahnt mindestens, dass es da welche gibt, die genau verstanden haben, wer da in dieser Hauptmanns-Uniform steckt…
Dazu ist der Film visuell und akustisch eine Wucht: In hartem Schwarz-Weiß, fast schon surreal in vielen Einstellungen, mit einer irgendwie leierigen, falsch gestimmten Tonspur. Das erzeugt einen Sog, „Der Hauptmann“ ist ein Film, der einen regelrecht körperlich packt.

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