Heiko Reusch und Melanie Gollin feiern 20 Jahre Odelay - natürlich in ihren Lieblings-2nd-Hand-Shirts! Selbst der Hund vom Cover kam vorbei, obwohl er über die Jahre schon etwas ergraut ist. (Foto: Sophie Euler)
Heiko Reusch und Melanie Gollin feiern 20 Jahre Odelay - natürlich in ihren Lieblings-2nd-Hand-Shirts! Selbst der Hund vom Cover kam vorbei, obwohl er über die Jahre schon etwas ergraut ist. (Foto: Sophie Euler)

Beck – Odelay | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2016-06-26
By Fabian [FluxFM] |
Im Radio:
25. Juni 2016, 18 bis 19 Uhr
26. Juni 2016, 22 Uhr
27. Juni 2016, 19 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Beck – Odelay

Ob der Name jetzt vom mexikanischen órale kommt und so etwas wie Hör hin! bedeutet, oder ob es eine Verwurschtelung von Oh Delay! ist, weil Beck ewig für die Platte gebraucht hat, das weiß wohl nur er selbst. Dass Odelay eines seiner größten Alben ist und DIE Platte, die ihn als weirden Folkfreak etabliert hat, daran gibt’s aber nichts zu deuten.

Nachdem Beck Hansen 1993 mit Loser aus Versehen einen Hit gelandet hatte und das dazugehörige Album Mellow Gold ein großer Erfolg wurde, fällt es ihm schwer, einen Nachfolger aufzusetzen. Sein Großvater, zu dem er ein sehr enges und künstlerisches Verhältnis hatte, war gerade gestorben und alle Songs, die er schreibt, klingen irgendwie düster. Nicht gerade das, was Beck will.

Also schließt er sich mit dem Produzenten-Duo The Dust Brothers zusammen (Beastie Boys, Tone Loc und natürlich Hansons Mmmbop), die führ ihre Samples und Soundschichten bekannt sind. Ein Dreamteam, das auf Odelay den vertrackten Sound, aber auch Becks Country-Liebe unter einen Hut bringt. Mit Noise-, Bossa Nova-, Yeye- und Garage-Einflüssen ist diese Platte damit ein kleiner Bastard geworden, der bei seiner Veröffentlichung einige Hörgewohnheiten über den Haufen geworfen hat.

Zum 20. Jubiläum der Platte ziehen wir unsere schönsten Second-Hand-Shirts an, beleuchten Beck von allen Seiten und hören die Platte von vorne bis hinten – diese Woche bei FluxFM Das große Ganze.

:infoboxmelanie:
:infoboxheiko:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.