Melanie Gollin und Heiko Reusch haben das Album "Rastaman Vibration" geradezu studiert. (Foto: Sophie Euler)
Melanie Gollin und Heiko Reusch haben das Album "Rastaman Vibration" geradezu studiert. (Foto: Sophie Euler)

Bob Marley – Rastaman Vibration | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2016-04-30
By Sophie [FluxFM] |
Im Radio:
30. April 2016, 18 Uhr
1. Mai 2016, 22 Uhr
2. Mai 2016, 19 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Bob Marley – Rastaman Vibration

Bob Marley - Rastaman Vibration Bob Marley war nie berühmter als nach seinem Tod, das können wir aus heutiger Perspektive wohl klar sagen.

Doch zu Lebzeiten kam der internationale Durchbruch als Popstar und auch als Prophet Mitte der 70er Jahre, mit seinem Album Rastaman Vibration. Sein achtes Album erschien zu einer Zeit, als es in Jamaika politisch sehr angespannt war. Bob Marley hatte sich endgültig zum Rastafarianismus bekannt.

Beide Themen sind auf dieser Platte allgegenwärtig, Bob Marley sieht sich als Sprecher des Gewissens, als Stimme der Armen, als Verkünder der Lehren Jahs. Sein zunehmender internationaler Erfolg war ihm Durchaus bewusst und er nutzte ihn, um mit Rastaman Vibration ein Statement für das Verstehen und das Denken, für das Miteinander und gegen Babylon zu setzen.

Abseits von Songs wie Buffalo Soldier oder Could You Be Loved, zeigt Bob Marley mit dieser Platte, dass Reggae nicht die simple Musik ist, zu der man im Park chillt und eine Sportzigarette raucht. Besonders roots reggae, wie er hier gespielt wird, beschäftigt sich vor allem mit politischen Postionen, mit ernsthaften Themen, der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.

Wie das bei Rastaman Vibration aussieht, warum Bob Marley nicht bei einem Song als Songwriter aufgeführt wird und warum 1976 der Boden für einen Durchbruch auf der ganzen Welt am fruchtbarsten war – all das erfahrt ihr diese Woche bei Das große Ganze.
 


 

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