Die Beautiful Freaks Heiko Reusch und Melanie Gollin (Foto: Nina Maul)
Die Beautiful Freaks Heiko Reusch und Melanie Gollin (Foto: Nina Maul)

Eels – Beautiful Freak | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2016-08-12
By Nina [FluxFM] |
Im Radio:
13. August 2016, 18 Uhr
14. August 2016, 22 Uhr
15. August 2016, 19 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Eels – Beautiful Freak

eels_freak kleinDie Karriere von Marc Oliver Everett hat sich eigentlich schon früh abgezeichnet. Seine Eltern kauften ihm sein erste Kinder-Drum-Set, seine Schwester Elisabeth spielte ihm Neil Young-Platten vor. Auf ihrer Gitarre komponiert er die ersten Songs. Die Bilderbuchkarriere des Musik-Bad Boys startete Everett dann klassisch mit einem Schulabbruch und Drogenexperimenten.

1991 bekommt Everett seinen ersten Plattenvertrag, veröffentlicht ein Jahr später sein Debütalbum unter seinem bürgerlichen Namen. Ein zweites folgt, aber niemand interessiert sich für den bärtigen Musiker. Also folgt 1995 der Neustart: Er gründet eine Band. Damit die neuen Platten im CD-Regal des Plattenhändlers nah an den alten stehen, nennt er seine Combo Eels. Mit dem Debüt Beautiful Freak kommen auf einmal die Fans und auch die Kritiker sind angetan. Das gleichzeitige musikalische Leiden unter dem Außenseiterdasein, aber auch das Feiern des Selbigem sind bis heute das Markenzeichen Everetts.

Beautiful Freak führt ein in das Schaffen von Eels, in die bevorzugten Themen Tod, Geisteskrankheiten, Einsamkeit, unglückliche Liebe, aber auch in die musikalische Welt aus Melancholie und Kinderinstrumenten, für die Mister E seit jeher eine Schwäche hat.

Die große Erkenntnis von Heiko Reusch, warum Melanie Gollin diese Platte nie freiwillig hören würde und warum das Cover des Albums so gruselig aussieht: Diese Woche bei FluxFM Das große Ganze.

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